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Dachboxen für’s Auto – Was gibt es zu beachten?

So eine Dachbox ist definitiv ein wahres Platzwunder und bietet gerade bei längeren Urlaubsreisen genügend zusätzlichen Stauraum. Allerdings gibt es auch hier Einiges zu beachten und welcher Dachträger ist für Ihr Auto eigentlich der richtige?

In erster Linie hängt es natürlich davon ab, welche Befestigungsmöglichkeiten sich an Ihrem Auto befinden. Grundsätzlich gilt aber, dass die Träger nicht breiter als das Auto sein dürfen – wer unsicher ist, sollte die Breite des Fahrzeugs in der Zulassungsbescheinigung (Ziffer 19) nachsehen.


Welche Befestigungsmöglichkeiten gibt es?

Dachträger für Autos mit Dachreling: Viele Kombis und SUV haben ab Werk eine vormontierte Dachreling (entweder offen zum Umfassen oder geschlossen als eine Art Schiene).Dachträger für Autos mit Regenrinne: Diese Träger werden in der Regenrinne des Autos befestigt. Wer keine hat, muss sich andere Dachträger besorgen, ein Nachrüsten der Rinne ist quasi unmöglich.Dachträger für Autos mit T-Nut: Quasi der Gegenentwurf zur Reling: Rechts und links auf dem Autodach verlaufen ins Dach eingelassene Schienen, in der Regel durch Kunststoffabdeckungen geschützt. In diesen Profilen können die entsprechenden Träger verankert werden.Dachträger für Autos mit Fixpunkten: Ihr Auto hat Kunststoffpunkte oder -leisten auf dem Dach? Darunter verbergen sich meist Aufnahmepunkte, sprich: Schrauben, in denen passende Träger verankert werden können.Dachträger für Autos ohne alles: Nicht verzagen, den Händler fragen! Für viele Autos gibt es mittlerweile Systeme, die ohne Reling, Regenrinne, Aufnahmepunkte oder T-Nut auskommen. Zum Bespiel gibt es Lösungen, bei denen die Träger in den Türen befestigt werden.


Sicherheitsregeln: Maße und Gewichte

Wichtig für Ihre Sicherheit: Sie müssen die zulässigen Gewichte und Maße einhalten! Damit gemeint ist zum einen die zulässige Ladung der Dachbox (in der Regel 50 bis 75kg), zum anderen die zulässige Dachlast des Fahrzeugs (steht in der Bedienungsanleitung, hier ist das Gewicht der Gepäckträger, der Box selber und des zu verstauenden Gepäcks zusammenzuzählen) Als letztes ist das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs entscheidend. Dazu gibt es eine einfache Rechnungen: ziehen Sie das Leergewicht des Fahrzeugs vom zulässigen Gesamtgewicht ab – beide Werte finden Sie im Fahrzeugschein.

Um auf Nummer sicher zu gehen halten Sie sich an die Regeln der Straßenverkehrsordnung: Die Dachladung darf nicht breiter als 2,55 Meter und das Auto mit Box nicht höher als vier Meter sein. Vorne darf sie nicht weiter als 2,5 Meter, hinten nicht weiter als 1,5 Meter herausragen.


Im Zweifel wenden Sie sich immer an einen Fachmann!

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